Les Tamaris Sainte-Croix

Für uns wurde es mal wieder Zeit für einen richtigen Campingplatz mit Duschen, Waschmaschine und wenn möglich mit Blick und Nähe zum Meer. Wie immer hat Petra sich durch verschiedene Apps gegoogelt und was Passendes gefunden. So haben wir den Platz für drei Tage gebucht. Wir hatten Glück, die Hauptsaison ist ja vorbei und haben unseren Platz mit Meerblick. Das Wetter ist wieder sehr schön und wir schauen uns erstmal den Strand an. Der ist hier sehr felsig, mit vielen kleinen Buchten.

Am nächsten Tag gehts dann mit den Rädern in den nächsten Ort. Wir brauchen noch ein paar Lebensmittel. Auf der Rückfahrt entdecken wir schon mehrere kleine Badebuchten, in denen sich nur wenige Menschen aufhalten. Also ab zum Wohnmobil, Einkauf ausladen, Badesachen einladen und los zur nächsten schönen Badebucht. Das Wasser ist sehr klar. Schade, dass wir keine Ausrüstung zum Schnorcheln haben. Das wäre hier bestimmt schön. Also gehts hier ohne Ausrüstung ins Wasser, naja nicht ganz ohne. Weil die Küste wie auch das Wasser sehr steinig sind, geht es nicht ohne Crocs. Seit ihr schon mal mit Crocs im Wasser gewesen? Sie schwimmen super, nur das man die Füsse nicht immer oben haben möchte, ja doch eher den Kopf und das ist garnicht so einfach und belustigt auf jeden Fall eventuelle Zuschauer. Also links und rechts geguckt. Puh, hat niemand gesehen. Am nächsten Tag waren wir nochmal an der selben Stelle zum baden. Es ist so heiß, dass wir für andere Unternehmungen keine Lust haben. Imübrigen hat es hier sehr viel gebrannt, lauter kahle Felsen mit schwarz verbrannten Bäumen oder Baumstümpfe. Ist aber auch wirklich alles furtztrocken

Ist euch schonmal aufgefallen, dass man heute an jedem Strand unendlich viel Glas in allen Farbtönen findet. Die kleinen Scherben sind vom Wasser rund geschliffen und man kann sich nicht mehr daran schneiden, aber letzten Endes ist es doch alles Müll. Kunststoffmüll wird entweder so klein, dass wir ihn nicht mehr sehen, aber man hat es schon in Meerestieren nachgewiesen, die es mit ihrer Nahrung aufgenommen haben oder es ist so groß, dass man es schwimmend als kleine Kunststoffinseln findet. Also Leute vermeidet Müll oder entsorgt ihn vernünftig. Vermeidung ist natürlich die bessere Variante. Am dritten Tag packen wir unsere Sachen und verlassen nun das Mittelmeer. Wir fahren ins Landesinnere, schon mal in Richtung Heimat. Zur Bundestagswahl wollen wir ja wieder zu Hause sein.

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