Alvor, Carvoeiro und Lagos

3 Wochen (!) haben wir auf dem Platz an der Steilküste Paria da Falesia verbracht. Wir standen abseits auf einem Womostellplatz, ohne Strom, weil die Solaranlage das bisschen produziert, was wir brauchen. Dadurch standen wir nur mit sehr wenigen, mit ausreichendem Abstand zueinander. Mit Sylvia und Reinhold aus Siegen haben wir uns in der Zeit auch ein bisschen angefreundet. Die beiden bleiben noch bis Ende März dort. Unten auf dem eigentlichen Platz stehen alle dicht an dicht und größtenteils auch schon wochenlang. Das wär mir nix. A) zu eng und B) wozu hab ich dann ein Wohnmobil, wenn ich damit nicht fahre? Dann wäre ich doch mit Wohnwagen besser bedient. Für Spritztouren in die Umgebung benutzen sie dann häufig Mietwagen, weil sie keine Lust haben alles immer abzubauen. Bei dem Gedöns  was die alles mithaben dauert das natürlich auch eine ganze Weile. Von portables Klavier bis Thermomix. Aber dicht an dicht und Nachts hört man dort bestimmt den Nachbarn pupsen. Nene, das ist nicht unser Ding. Aber die 3 Wochen dort waren sehr schön. Wir haben irgendwie immer super Wetter und an der Steilküste und dem Meer kann man sich gar nicht satt sehen. Aber nun wurde es Zeit das wir weiterziehen. Carvoeiro hat eine total schöne Felsenküste, in der auch schöne Wege angelegt wurden. Wir sind den ganzen Tag dort rumgekrackselt und haben Millionen Fossilien in den Steinen bewundert.

Dann ging es weiter nach Alvor. Mein Fahrrad hatte einen Platten (soviel zu „unplattbarer Mantel“) Ich hatte natürlich das Reparaturwerkzeug und Flickzeug fürs Fahrrad komplett vergessen. In Alvor soll es aber 3 Fahrradvermietungen/Läden geben, also stellen wir unser Wohnmobil auf einem schönen Campingplatz ab und machen uns zu Fuß auf den Weg durchs Ministädtchen an den Strand. Alle 3 Läden zu! Und „Karstadt“ oder sowas gibts hier nicht. Aber dafür Decathlon 7 Kilometer entfernt. Latschen wir also nach einem schönen Strandtag wieder zurück, schwing mich auf Heides Rad und mach mich auf den Weg zu Decathlon. Bei Decathlon stelle ich dann fest, dass ich gar kein Geld eingesteckt hatte. Also wieder zurück und nochmal los. Mein Fitnessprogramm war dann für den Tag mal erreicht, geflickt wird erst am nächsten Tag. 

Nach der Fahrradreparatur sind wir mit den Rädern in der Gegend, an den Strand und nach Portimao geradelt. 

Am nächsten Tag sind wir dann ins 20 Kilometer entfernten Lagos gekurvt. Sehr schönes Städtchen, irgendwie so „Aussteiger und Künstlermässig“, nette Lokale, schöne Gassen und natürlich immer auch einen schönen Strand. Ich habe ja noch für mich den Lenkdrachen entdeckt und den dann auf dem Rückweg am Strand noch mal sausen lassen. Mal sehen, ob ich nicht doch noch mal das Kiten lernen will. 
Ach ja und wenn ihr die Störche sucht? Die sind alle hier unten und klappern in Massen in ihren Nestern.

3 Kommentare

  1. Hallo liebe Heide und Freundin, ich beneide euch um das was ihr da macht. Das wäre auch etwas was ich gerne machen würde. Tolle Bilder habt ihr da gemacht .Ich schaue jetzt öfter mal bei euch rein 😊 Ich wünsche euch viel Spaß und bleibt gesund, liebe grüße von Christel aus Perleberg

  2. Wow was für fantastische Bilder, ich kann mich gar nicht satt sehen. Sind die nur mit Handy gemacht? Petra hatte ich nicht wieder erkannt, wenn Heide nicht dabei gewesen wäre, so schmal und schlank👍🏼 das Rad fahren macht sicherlich viel aus, oder gibt’s ein special Rezept?

  3. Waltraud Poppe
    Ach ist das schön,dass Ihr wieder da seid. Man kann richtig süchtig werden nach Euren schönen Aufnahmen. Mir gefällt sehr das Licht, es ist so ganz besonders. Irgendwie fühlt man sich leicht und beschwingt.Dazu Eure herzerfrischenden Mitteilungen, wie das Leben eben so spielt.Danke! Freue mich schon auf`s nächste Mal.

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