Barbate

Am 6.1. geht es weiter und wir fahren weiter am Atlantik runter. Petra hat sich, wie immer, vorher informiert. Wir wollen etwa bis Barbate. Es wird wieder eine schöne Fahrt. Wir kommen noch näher an den afrikanischen Kontinent. Ich kann sogar Häuser und auch Windräder entdecken. Es ist so nah und doch soweit, besonders für die Afrikaner, die in Europa ihr Glück finden wollen. Wir fahren weiter! Wir glücklichen Europäer! Beim Suchen nach einer schönen Übernachtungsmöglichkeit, treffen wir auf eine Wanderdüne. Da haben die Spanier sicher viel Arbeit die Straße ständig wieder frei zu fegen. Für uns geht es weiter, immer in der Nähe des Meeres. Einige km vor Barbate finden wir einen kleinen, netten, von Engländern betriebenen Campingplatz. Vom Meer trennt uns nur die kleine Straße und die Düne. Hier bleiben wir zwei Nächte und schauen uns Barbarte an. Petra geht auf dem Markt einkaufen und ich bin viel am Strand. Dort entlang laufen, mit den Füßen im Wasser, Muscheln und Steine finden. Das ist schön! 

Barbate selbst ist nicht der schönste Ort, aber der Strand ist wunderbar! Wenig Menschen, viel Sonne, Sand und Meer! Am Sonntag (9.1.) geht es bei strahlendem Sonnenschein weiter. Wir fahren auf einen Stellplatz am Hafen von Chipiona. Ich muss natürlich gleich los ans Wasser. Irgendwie möchte ich heute unbedingt Gummistiefel anziehen. Und als hätte ich es geahnt! Ich habe noch nie so einen dreckigen, verschmutzten Strand gesehen. Plastikmüll, viele Angelhaken an nicht mehr zu enthädernder Sehne, zurück gelassenes Kinderspielzeug, unendlich viele Zigarettenkippen, Flaschen, Metalldosen und dazwischen Eltern mit ihren spielenden Kindern. Das verstehe ich nicht. Überhaupt ist die gesamte ländliche Küstengegend in Spanien sehr schmutzig. Hauptsächlich liegt dort Plastikmüll in großen Mengen und das fast überall. Das scheint aber niemanden wirklich zu stören. Morgen früh suchen wir wieder das Weite.

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