Jard SUR Mer ist ein kleiner Ort direkt am Meer gelegen. Petra hat wieder einmal einen schönen Platz mit Blick aufs Meer gefunden. Da haben wir gleich für zwei Tage bezahlt, denn so viel Glück hat man hier nicht immer. Das liebe ich, wenn ich beim Frühstück schon aufs Wasser schauen kann. Wohnmobile werden hier schon etwas mehr reglementiert als in der Normandie. Höhenbegrenzung (Max 2 Meter oder sowas) aber auch verständlich, weil sonst die Wohnmobile alles belagern würden.
Nach unserem morgendlichem Kaffee haben wir die Gegend mit Rädern erkundet und ein altes Kloster entdeckt, das man besichtigen konnte. Da wir noch Lebensmittel brauchten fuhren wir noch in den Ort um in einem total überfüllten Supermarkt einzukaufen. Danach wollten wir eigentlich zurück zum Wohnmobil und ab ans Wasser. Doch unser Ausflug verlängerte sich noch, denn in dem kleinen Ort gab es noch einen netten kleinen Bauernmarkt, über den wir noch schlenderten. Wir haben uns dann noch den kleinen Hafen angeschaut, der bei Ebbe mit den auf Sand liegenden Booten für mich ungewohnt aussah. Danach ging es wieder ab ans Wasser. Auch hier finde ich wieder viele Fossilien und Muscheln. Ins tiefe Wasser gehe ich hier nicht, denn die Wellen sind zwar nicht sehr hoch, aber durch die Steine und alles was da so rum liegt, nicht ganz ungefährlich und eine gute Schwimmerin bin ich nicht, aber mir reicht das Wasser an den Beinen immer den Strand entlang an dem sich nur wenige Menschen tummeln.
Die Nacht ist zum ersten Mal unruhig, denn unsere neuen deutschen Campernachbarn haben zwar ihren Platz nicht bezahlt, hören dafür aber bis weit nach Mitternacht laut Musik. Petra ist dann rüber und hat freundlich gefragt, ob es auch leiser geht — ging nicht. Das ist immer ein bisschen schade, wenn einige Wenige nicht merken wann es genug ist. Am nächsten Tag ging es dann etwas müde weiter für uns. Wir wollen uns La Rochelle ansehen.
Freue mich drauf und bin gespannt auf die alte Stadt am Meer!












