Winchester

Am Morgen machen wir uns wieder auf den Weg. Einen sehr engen Weg. Mit einem gemieteten Wohnmobil würde ich nicht durch England fahren. Man schrabbelt schon oft an beiden Seiten an den Hecken vorbei und von vorne darf keiner kommen. Mein neuer Zahnarzt hatte mich letztens gefragt, ob ich mit den Zähnen knirsche? Nö, ich glaube nicht. Ich sollte mal drauf achten, ob ich in stressigen Situationen die Zähne zusammen beisse. Wenn ja, dann mache ich das im Schlaf auch. Ich hab keinen Stress 😉 Jetzt hab ich mich mehrfach dabei erwischt, dass ich während der Fahrt hier in England die Zähne zusammen beisse. Heide aber auch 🙂 Wir machen jetzt zwischendurch während der Fahrt mal ein paar Kiefer-Lockerungsübungen 🙂
Ich bin auch froh, dass wir schon einige Monate Fahrpraxis mit dem Womo haben und schon ganz gut wissen wo es zu Ende ist. Das linksfahren ist gar nicht mal das Schlimmste, daran gewöhnt man sich. Aber wo muss man überall hingucken, um den Straßenverkehr überblicken zu können? Da sitzt man dann doch auf der falschen Seite und ohne Beifahrer wäre es häufiger mal ein Blindflug. Heide fährt hier ja lieber nicht. Ist auch besser, ich würde auf dem Beifahrersitz sowieso ausflippen. Ich bin eine ganz schlechte Beifahrerin und hier wäre ich eine Katastophe 🙂

Winchester ist eine sehr schöne Stadt. Wir sind durch die Fußgängerzone gebummelt und haben uns noch ein paar historische Gebäude und Ruinen angesehen. Scones und clotted Cream in einem schnuckeligem Cafe durfte natürlich auch nicht fehlen 🙂
Die Nacht haben wir auf einem Parkplatz, extra für Busse und Caravans in Winchester verbracht. Hier ist Übernachtung auch mal erlaubt – sonst ist “wildes Übernachten” in England verboten.

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